Wer steckt hinter Suppsalabim?
… zweifache Mama, gelernte Touristikerin und ein ABSOLUTER Suppenfan! Suppen begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Meine Oma hat mittags oft für uns gekocht und es gab vor jeder Hauptmahlzeit meistens eine Suppe. Wenn sie mal nicht wusste, was zu kochen, Ideen für Suppen hatte sie immer.
Seitdem ich selbst Kinder habe, mache ich mir doppelt so viele Gedanken über gesunde Ernährung. Und ich scheiterte, wie viele andere Eltern auch, am Gemüse. Ob grün, gelb, weiß oder blau – Gemüse wurde von meinen Kindern nicht gegessen. Bis zu dem Tag, als wir bei Oma zum Mittagessen waren und sie eine cremige Zucchinisuppe servierte. Plötzlich landete das Gemüse dort, wo es sollte – nämlich im Kind 😊
Die Suppen meiner Oma funktionieren bei meinen Kinder (fast) immer. Da wird jedes Gemüse auf wundersame Weise verzehrt, ob Kohlrabi, Zucchini, Kartoffel oder Karotte – es ist erstaunlich. Die Suppen werden kommentarlos gegessen und bei der Kleinsten mittlerweile sogar nachgefragt. Warum das so ist, kann ich nicht erklären.
Jedenfalls bekamen Suppen für mich eine fast magische Wirkung und genau darin liegt ihr Zauber: dass etwas so Alltägliches eine große Wirkung hat. Diese Suppenmagie versuche ich mit Suppsalabim weiterzugeben – damit Gemüse ganz selbstverständlich, löffelweise, seinen Platz in der Familienküche findet.
Die Zubereitung von Suppen ist derart einfach, dass der Genuss von Gemüse weder ein Kochstudium noch stundenlange Vorbereitung braucht. In Wahrheit besteht die Suppenmagie aus einer ganz einfachen Formel:
In unserem Familienalltag hat sich gezeigt, dass Suppen eine verlässliche Lösung sind. Sie lassen sich anpassen, vorbereiten, verändern und passen gut in Tage, die nicht perfekt geplant sind. Und das beste: Gemüse als Suppe funktioniert… meistens jedenfalls. Und „meistens“ ist im Familienleben oft schon ziemlich viel.
Aus diesen Erfahrungen ist Suppsalabim entstanden. Aus dem Wunsch heraus, genau diese Art von Suppen weiterzugeben: einfach, alltagstauglich und mit viel Gemüse. Die Rezepte hier sind von klassischen Familiensuppen inspiriert und teilweise für das heutige Familienleben angepasst.
Ein bisschen Oma-Weisheit, viel echtes Leben – das ist Suppsalabim.
Jedes Gemüse ist püriert kaum noch zu erkennen. Deine Kinder werden nicht sehen, dass Spinat in der „grünen Monstersuppe“ steckt. Das Geheimnis? Cremig und fein püriert zubereiten und ihr einen witzigen Namen geben.
Profi-Tipp: Beginne mit milden Gemüsesorten wie Karotten oder Kürbis, bevor du kräftigere Aromen hinzufügst.
Weniger Abwasch und mehr Genuss: Alles kommt in einen Topf. Anbraten, Flüssigkeit hinzufügen, pürieren. Fertig. Kein teures Equipment nötig, kein Berg von Geschirr hinterher.
Profi-Tipp: Mit dem Stabmixer direkt im Topf pürieren. Ein echter Gamechanger!
Bereite die doppelte Menge zu und friere die Hälfte ein. Das ist besonders praktisch, wenn es mal schnell gehen muss. Die meisten Suppen lassen sich hervorragend einfrieren und sind bis zu 3 Monate haltbar.
Profi-Tipp: Friere die Suppe portionsweise ein. Einzelne Portionen tauen schneller auf und verhindern Lebensmittelverschwendung.
Lass die Kinder ihre Beläge selbst auswählen: Croutons, Käse und Cracker. Das macht Spaß und die Kinder bekommen mehr Lust aufs Essen.
Profi-Tipp: Richte eine „Belag-Bar“ mit 3–4 verschiedenen Optionen ein. Kinder lieben es, selbst entscheiden zu können.
Ein Hauch Honig oder Ahornsirup verwandelt bitteres Gemüse in ein beliebtes Kindergericht. Schon ein Teelöffel gleicht intensiven Geschmack aus.
Profi-Tipp: Funktioniert auch mit süßlichem Gemüse wie Karotten oder Kürbis.
„Dinosauriersuppe“ oder „Prinzessinnentrank“ schmeckt besser als „Gemüsesuppe“. Marketing funktioniert, sogar beim Abendessen.
Profi-Tipp: Lasse deine Kinder die Namen der Suppen selbst auswählen. So probieren sie ihre eigenen Kreationen eher.
Die meisten meiner Rezepte sind in 10-20 Minuten fertig. Ich bin selbst Mama – ich verstehe das. Wenn in einem Rezept „15 Minuten“ steht, dann sind damit auch wirklich 15 Minuten gemeint, nicht „15 Minuten nach 45 Minuten Vorbereitung“.
Jedes Kind ist anders, aber die Rezepte mit „verstecktem Gemüse“ sind speziell für wählerische Esser entwickelt. Beginne mit den süßeren Suppen (Karotte, Kürbis) und wage dich langsam an anspruchsvollere Varianten heran. Und denke daran: Manchmal braucht es mehr als zehn Versuche, bis ein Kind ein neues Lebensmittel akzeptiert. Gib nicht auf!
Absolut! Die meisten Suppen schmecken am nächsten Tag sogar noch besser. Im Kühlschrank halten sie sich 3–4 Tage, im Gefrierschrank bis zu 3 Monate. Ich empfehle sogar, die Rezepte zu verdoppeln und Portionen einzufrieren.
Nein! Ein einfacher Topf und ein Standmixer (Stabmixer oder Pürierstab) reichen völlig aus. Keine ausgefallenen Geräte, keine teuren Küchenhelfer. Küchenzauber gelingt mit dem, was man hat.
Ja! Ich setze auf vollwertige Zutaten, Gemüse und schonende Verarbeitung. Aber ich bin auch realistisch – wenn ein Teelöffel Honig dein Kind dazu bringt, Brokkoli zu essen, ist das für Eltern ein Erfolg.
Na klar! Suppe ist unkompliziert. Keine Karotten da? Süßkartoffeln nehmen. Keine Gemüsebrühe? Nur Kräutersalz geht auch. Der Clou ist die Zubereitung, nicht die genauen Zutaten.